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FAQ

Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Zuckerfreie Ernährung? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.

 
  • Heißhungerattacken

    Was kann ich tun wenn in der ersten Phase der Heißhunger auf Süßes Oberhand gewinnt?

    Alternativen suchen! Nüsse beispielsweise und/oder einen Apfel essen hilft vielen den Heißhunger zu vertreiben. Andere Tricks und Tipps sind: Zähne putzen, bewegen, viel trinken, regelmäßig essen oder sich schlicht und ergreifend ablenken. Alternativ kann man sich für diesen Fall auch ein paar mit Xylit gesüßte Kekse backen.

  • Obst

    Muss ich auch auf Früchte verzichten?

    Das ist natürlich in erster Linie jedem selbst überlassen. Grundsätzlich gilt: Früchte fallen theoretisch aufgrund des Fruchtzuckers ebenfalls aus dem Zuckerfrei-Raster. Beim Obst sollte man allerdings aufgrund der anderen guten Inhaltsstoffe und Vitamine vllt. nicht ganz so streng sein, mit seiner (Frucht-)Zuckerabneigung. Wie alles im Leben ist es wohl auch hier eine Frage der Ausgewogenheit. Wer auf Zucker verzichtet aber sich stattdessen den ganzen Tag von Bananen ernährt, isst mit Sicherheit nicht ausgewogen. Aber gegen ein paar Früchte hier und da ist sicher nichts einzuwenden.

  • Zucker: nein; Süße: ja

    Wie kann ich trotz des Verzichts auf Zucker alternativ süßen?

    Bei süßen Sachen ist es vom Gesundheitsstandpunkt aus gesehen, empfehlenswert, neben dem GI auch auf den Fruktoseanteil zu schauen. Weißer Haushaltszucker hat bspw. einen glykämischen Index von 68 und einen Fruktoseanteil von 50%. Der wesentlich gesündere Kokosblütenzucker enthält mit 35 einen viel geringeren GI. Der Anteil der Fruktose liegt allerdings mit 45% nur unwesentlich unter dem des Haushaltszuckers. Besser sieht es beim Xylit/Birkenzucker aus. Sein GI liegt bei 2 und der Fruktoseanteil bei unschlagbaren 0%. Damit platziert sich Xylit als Zuckeralternative ganz weit vorne. Hundebesitzer sollten hier allerdings gut aufpassen. Der Birkenzucker steigert bei den Vierbeinern die Ausschüttung körpereigenen Insulins in das Blut. Die Folge ist ein lebensbedrohlicher Abfall des Blutzuckerspiegels.

  • GI

    Was ist der glykämische Index?

    Er zeigt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Kohlenhydraten ansteigt. Weißmehl, Zucker und Süßgetränke führen beispielsweise zu einem hohen Blutzuckeranstieg und haben deshalb einen hohen glykämischen Index. Allerdings fällt der Blutzucker bei diesen Lebensmitteln schnell wieder ab und das wiederum führt zu verstärktem Hunger. Ein niedriger glykämischer Index bei Lebensmitteln ist dementsprechend entscheidend, um Heißhungerattacken zu verhindern. Ausschlaggebend für die Höhe des glykämischen Index ist der Ballaststoffgehalt der Lebensmittel und der Aufbau der Nahrungskohlenhydrate. Einen relativ niedrigen GI haben zum Beispiel Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und viele Gemüsesorten. Obstsorten mit niedrigem GI sind Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Kirschen und Pflaumen.

  • Vorbereitung

    Wie gehe ich einen Zuckerentzug am besten an?

    Wichtigster Schritt: Augen auf beim Lebensmitteleinkauf. Ab jetzt müssen die Etiketten bzw. Zutatenlisten genaustens studiert werden. Finden sich folgende Begriffe darunter, gehört das Produkt nicht in den Einkaufswagen, insbesondere wenn die Zutat relativ weit vorne in der Liste platziert ist: Saccharose, Dextrose, Raffinose, Glukose, Fruktosesirup oder Fruktose-Glukose-Sirup, Glukosesirup, Glukose-Fructose-Sirup oder Stärkesirup, Karamellsirup, Laktose, Maltose oder Malzextrakt, Maltodextrin, Dextrin oder Weizendextrin, Süßmolkenpulver, Gerstenmalz/Gerstenmalzextrakt und selbstverständlich Zucker. Je nachdem wie weit der Zuckerentzug gehen soll und ob er auch natürliche Zutaten mit einbezieht ist auch auf folgende Süßungsmittel zu achten: Honig, Traubenfruchtsüße oder Agavendicksaft, Fruchtkonzentrate, -pürees und getrocknete Früchte.

  • Nebenwirkungen

    Was passiert wenn ich von heute auf morgen Zucker weglasse?

    Wer künftig oder eine zeitlang zuckerfrei leben möchte, muss sich auf gewisse vorübergehende Nebenwirkungen einstellen. Grund: Der Körper reagiert auf die Ernährungsumstellung mit Entzugserscheinungen. Seine gewohnte Droge ?Zucker? fehlt. Relativ häufig treten bspw. Kopfschmerzen auf. Motivationstiefs und Stimmungsschwankungen kommen ebenfalls vor. Aber keine Angst, nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei. Besser noch: Dann beginnen die positiven Nebeneffekte des Ganzen wie bspw. weniger Heißhungerattacken und der von vielen angestrebte Gewichtsverlust.

  • Gift

    Weshalb ist Zucker so ungesund?

    Zucker führt zu Karies und macht dick. Das ist nichts Neues. Schlimmer aber ist das was übrig bleibt, wenn das himmlische Hoch des süßen Genusses nach nur kurzer Zeit verflogen ist. Ein unbändiges Verlangen nach mehr. Zucker macht abhängig. Schuld an diesem Effekt ist der hohe glykämische Index des Zuckers. Doch damit nicht genug. Krankheiten wie Fettleber, Diabetes, Herz- und Hauterkrankungen oder Bluthochdruck werden mitunter durch einen hohen Zuckerkonsum ausgelöst. Sogar Krebs oder Demenz können die Folge dessen sein.

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