Seelische Gesundheit
Gesundheit bedeutet nicht nur körperliches Wohlergehen, sondern schließt die seelische Komponente mit ein. Wie Sie die innere Balance halten können, mit Konflikten und seelischen Problemen besser umgehen und Lösungsstrategien entwickeln, erfahren Sie in dieser Themenwelt.
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FAQ
Sie haben eine konkrete Frage zum Themenbereich Angststörungen ? wenn die Angst krank macht? Mit etwas Glück finden Sie hier bereits die Antwort.
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Selbsthilfe bei Angststörungen
Was kann ich selbst tun, um einer Angsterkrankung vorzubeugen und eine bestehende Erkrankung positiv zu beeinflussen?
Lassen Sie sich von Ihrer Angst nicht lähmen und werden Sie aktiv! Wichtig ist, dass Sie das Gefühl, der Angst ohnmächtig ausgeliefert zu sein, überwinden und die ständige Katastrophenwarnung Ihres Körpers Schritt für Schritt durch positive Erfahrungen ersetzen. Dazu gehört die bewusste Konfrontation mit der eigenen Angst. Stecken Sie sich am Anfang kleine Ziele. Seien Sie stolz auf sich, wenn Sie die Situation gemeistert haben. Aktiv sein im Sinne von sportlichen Aktivitäten wirkt stressregulierend und stärkt das Selbstbewusstsein. Aber auch Ruhe und Entspannung tragen dazu bei, Ängste zu reduzieren. Besonders wichtig sind feste soziale Bindungen und Gespräche. Reden Sie über Ihre Ängste und suchen Sie Unterstützung bei Freunden oder Familie oder den Austausch mit anderen Betroffenen in Selbsthilfegruppen. Bleiben die Ängste über lange Zeit bestehen oder verstärken sich, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ihr Hausarzt ist der erste Ansprechpartner.
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Bewältigung von Angststörungen
Worin bestehen die ersten Schritte zur Bewältigung?
Der erste Schritt besteht immer darin, die Angst anzunehmen und als ein Warnzeichen des Körpers zu akzeptieren. Versuchen Sie, die Ursachen für Ihre Ängste zu erforschen und die Zusammenhänge von Auslösern und Wirkung Ihrer Erkrankung zu verstehen. Ein Angsttagebuch zu führen kann dabei unterstützen.
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Symptome bei Angststörungen
Welche Symptome können auf eine Angststörung hinweisen?
Hinweis: Die Diagnose ist Aufgabe des Arztes, der auch andere Ursachen ausschließt. Die hier beschriebenen Symptome sollen Betroffenen und Angehörigen helfen, eine Angststörung rechtzeitig zu erkennen und gezielt ärztliche Hilfe zu suchen.
Seelische, psychosomatische und psychosoziale Symptome:- unangemessene Angstzustände über einen langen Zeitraum, Angst ohne reale Bedrohung (die äußeren Bedingungen stellen keine hinreichende Erklärung für die Angst dar)
- zunehmendes Vermeidungs- und Rückzugsverhalten
- Nervosität und innere Anspannung, ständig "unter Strom", Unfähigkeit zur Entspannung, Ruhelosigkeit
- Reizbarkeit und Schreckhaftigkeit
- Konzentrationsprobleme
- das Gefühl, verrückt zu werden
- das Gefühl, dass Dinge unwirklich sind oder man selbst &qout;nicht richtig da&qout; ist (Entfremdung)
- Benommenheit
- Angst zu sterben
- Bewusstseinsstörungen
- Schlafstörungen
- Herzklopfen, erhöhte Herzfrequenz
- Schweißausbrüche, Schwindel, Zittern
- Mundtrockenheit
- Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl und Schmerzen in der Brust
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
- Muskelverspannungen
- Appetitlosigkeit, bisweilen auch Heißhungerattacken
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Ursachen von Angststörungen
Wie entsteht eine Angststörung?
Angststörungen entwickeln sich über einen langen Zeitraum aus einem Gefühl der Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit heraus. Ursachen und Auslöser sind oft mehrere Faktoren: stark belastende Lebensumstände und traumatische Erlebnisse wie Unfälle, der Verlust eines Partners oder eine Kündigung, negative Erlebnisse oder Erziehungsfaktoren in der Kindheit sowie eine biologisch bedingte generelle Stressempfindlichkeit oder Verletzlichkeit. Angst- und Panikzustände können aber auch auf Krankheiten hinweisen: besonders Herzkrankheiten sind mit Angstsymptomen verbunden.
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